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03.05.2011

Re-Vision des Monsters in Mary Shelleys Frankenstein

Mary Shelleys Frankenstein (1818) gilt weithin als der erste Science Fiction Roman. Demnach ist das Monster, das strukturell und thematisch im Zentrum des Textes steht, ein Produkt der Naturwissenschaft. Diese Interpretation ist kompatibel mit den populären Lesarten, die das Monster in den Kontext romantischer Epistemologie stellen und so seine sublimen Qualitäten in den Vordergrund rücken. Dadurch kann der Roman als Ausdruck weiblicher Skepsis gegenüber männlicher Rationalität und Wissenschaft gelesen werden. 

Der folgende Vortrag weicht von den Lesarten ab, die das Monster naturalisieren und seine außergewöhnliche Ontologie herunterspielen. Stattdessen verweigert sich das Monster allen perzeptuellen Kategorien, und unterminiert die anscheinend stabile Struktur des Textes mit seinen verschachtelten narrativen Rahmen. 

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