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Ereignisse und Erinnerungen: Felix Mauch, Erinnerungsfluten. Das Sturmhochwasser von 1962 im Gedächtnis der Stadt Hamburg

Felix Mauch
15.04.2016
Ereignisse und Erinnerungen(SoSe 16)

Ereignisse und Erinnerungen. Neue Forschungen zur Zeitgeschichte Hamburgs

 

Vortragsreihe der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Hamburg

 

Veranstaltungsort: FZH, Vortragsraum, Beim Schlump 83, 20144 Hamburg

Eintritt frei

 

Die Geschichte Hamburgs im 20. Jahrhundert gehört zu den Forschungsfeldern, die über den lokalgeschichtlichen Rahmen hinaus auf besonderes wissenschaftliches und öffentliches Interesse stoßen. Während für die Entwicklung der zweitgrößten deutschen Stadt in der NS-Zeit und deren „zweite Geschichte“ nach 1945 inzwischen zahlreiche grundlegende Veröffentlichungen vorliegen, aber auch hier durchaus noch Forschungslücken bestehen, werden Akteure und Entwicklungen in Hamburg in den Jahrzehnten ab den 1950er Jahren vielfach erst in allerjüngster Zeit in größeren Zusammenhängen erforscht.

Die Vortragsreihe der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg stellt im Sommer 2016 in fünf Vorträgen jüngst als Buch erschienene oder neue Projekte vor, die zeitlich von den 1930er bis in die 1990er Jahre reichen. Die Reihe vermittelt damit nicht nur neueste Erkenntnisse zur Geschichte Hamburgs, sondern ermöglicht darüber hinaus einen Einblick in aktuelle Themen und Methoden bundesdeutscher Stadtgeschichtsforschung.

 

Donnerstag, 14.4.2016, 18.30 Uhr

 

Felix Mauch (TU München): Erinnerungsfluten. Das Sturmhochwasser von 1962 im Gedächtnis der Stadt Hamburg

Moderation: Christoph Strupp (FZH)

 

Die Erinnerung an die „Große Flut“ ist in Hamburg allgegenwärtig – und sie verweist auf weit mehr als eine Nacht im Februar 1962. Die Deichbrüche entlang der Elbe und die Rettungseinsätze in Wilhelmsburg gehören ebenso dazu wie das Ehrenmal in Ohlsdorf, die von Zeitzeugen organisierten Gedenkfeiern in Neuenfelde oder die „Wellenwand“ in Francop. Der Vortrag folgt diesen Erinnerungsspuren und ergründet die Geschichte, die der verheerenden Naturkatastrophe nachfolgte. Im Fokus stehen Fragen nach den Intentionen und Motiven verschiedener Gedächtnisakteure: Wer prägte die Erinnerungen an das Hochwasser? Über welche Kanäle verbreiteten sich diese? Und schließlich auch: Welche Geschichten wurden kaum erzählt bzw. vergessen?

 

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