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Was haben Anorexia und Bulimia nervosa mit Ernährung zu tun?

Food and Health Academy(WiSe 10/11)

Abstract
Kaum ein psychisches Krankheitsbild hat in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit ein so reges Interesse gefunden wie die Essstörungen. Während die Anorexia nervosa (AN) durch selbst herbeigeführtes Untergewicht charakterisiert ist, kommt es bei der Bulimia nervosa (BN) zu Essanfällen mit kompensatorischen Verhaltensweisen, wie selbstinduziertem Erbrechen oder exzessiver sportlicher Betätigung. Die AN ist ein ernstzunehmendes Krankheitsbild mit der höchsten standardisierten Mortalitätsrate aller psychischen Störungen. Als dritte Essstörung wurde die Binge-Eating-Störung definiert, die vor allem bei Übergewichtigen und Adipösen auftritt und die durch Essanfälle ohne kompensatorische Maßnahmen gekennzeichnet ist. Allen Essstörungen liegt ein multidimensionales Ätiologiemodell zugrunde. ALs Behandlung der ersten Wahl gelten psychotherapeutische Ansätze.



Die Sprecherin
Prof. de Zwaan ist seit 2003 Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung am Universitätsklinikum Erlangen. Seit 2007 ist sie Sprecherin des vom BMBF geförderten Forschungsverbunds "Eating Disorder Diagnostic and Treatment Network", seit 2009 stellvertretende Sprecherin des vom BMBF geförderten Kompetenznetzes Adipositas und seit 2010 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen (DGESS).

Weitere Informationen zur Food and Health Academy
http://www.chemie.uni-hamburg.de/lc/FoodandHealth.html

 

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