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Datenschutz beim eLearning an Hochschulen

Dr. Janine Horn
19.11.2010
Campus Innovation 2010 / eCampus(WiSe 10/11)

Abstract
eLearning unterstützt die Wissensvermittlung durch Interaktivität und Präsentationsvielfalt. Ermöglicht werden zeit- und ortsunabhängiges, individuelles und kooperatives Lernen und Lehren. Gleichzeitig entstehen Risiken für die informationelle Selbstbestimmung der betroffenen Studierenden und Lehrenden. Mit jeder Lehr- und Lernaktivität sowie Kommunikation entstehen personenbezogene Daten, die - sogar in Profilen - zusammengeführt und zur Leistungsbewertung oder anderen Zwecken genutzt werden können. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung solcher personenbezogener Daten bedarf einer rechtlichen Rechtfertigung. Mit der zunehmenden Nutzung von Wikis, Blogs und Foren von und für Studierende und Lehrende werden auch vermehrt Beschwerden über Verletzungen des Persönlichkeitrechtes laut. Diese neuen Lehr- und Lernformen stellen datenschutzrechtliche Anforderungen an die Konfiguration sowie auch die Nutzung von eLearning-Plattformen.

Informationen zur Person
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft war Dr. Janine Horn seit 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im F&E-Bereich Multimedia- und Internetinformationsdienste am Oldenburger Forschungsinstitut für Informatik (OFFIS) tätig. 2007 promovierte sie an der Universität Oldenburg zum Thema Urheberrecht beim Einsatz neuer Medien in der Hochschullehre. Seit 2007 ist sie für das E-Learning Academic Network Niedersachsen (ELAN e.V.) tätig. Dort ist sie zuständig für Rechtsfragen bei eLearning und ePrüfungen.

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