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INEL: Eine Infrastruktur zur Dokumentation indigener nordeurasischer Sprachen

FORGE-Konferenz(SoSe 15)

 

Das in dem Vortrag vorgestellte Langzeitprojekt INEL (Grammatical Descriptions, Corpora, and Language Technology for Indigenous Northern Eurasian Languages), das am Institut für Finnougristik und Uralistik (IFUU) und dem Hamburger Zentrum für Sprachkorpora (HZSK) ) der Universität Hamburg verortet ist, zielt darauf ab, erstmalig die dringend erforderliche Erschließung der sprachlichen Ressourcen des genealogisch diversen nordeurasischen Sprachraums (s. Abb. 1 Der geographische Skopus des Projekts) zu leisten. Durch den Einsatz von State-of-the-Art-Methoden und -Werkzeugen der linguistischen Datenaufbereitung, die bisher nur für gut erforschten Sprachen und Varietäten zum Einsatz kamen, wird eine Lücke in diesen für die empirische Sprachwissenschaft bisher schlecht zugänglichen Arealen der Welt nachhaltig geschlossen. Dieses ehrgeizige Ziel stellt hohe Anforderungen an die Organisation von Arbeitsabläufen und erfordert zudem die Schaffung einer eigenen digitalen Forschungsinfrastruktur sowie umfassende technische und internationale wissenschaftliche Vernetzung.

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