Wie Wellen und Strömung die Umlagerung von Munition im Meer bestimmen - Dipl.-Ing. Ansgar Leefken - Universität Hamburg
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20.05.2026
Wie Wellen und Strömung die Umlagerung von Munition im Meer bestimmen
Auf dem Meeresboden der Nord- und Ostsee liegen noch immer große Mengen historischer Mu-nition, häufig in Wassertiefen von nur 10 bis 30 Metern. Wind, Wellen und Strömungen setzen diese Objekte ständig in Bewegung – mit Folgen für ihre Alterung und die Freisetzung von Sprengstoffbestandteilen in die Umwelt.
In dieser Vorlesung wird gezeigt, wie Feldmessungen, Laborexperimente und numerische Model-le kombiniert werden können, um diese Prozesse besser zu verstehen. Ziel ist es, nicht nur den heutigen Zustand zu beschreiben, sondern auch zukünftige Entwicklungen abzuschätzen: Wo könnten sich besonders hohe Sprengstoffkonzentrationen bilden und welche Gebiete sollten da-her vorrangig von Munitionsaltlasten befreit werden? Solche Prognosen können helfen, Risiken für Meeresökosysteme frühzeitig zu erkennen und durch eine geeignete Bergungsstrategie ge-zielt zu minimieren.
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Vorträge aus der DAM Forschungsmission sustainMare
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