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Paneldiskussion: Trauma - wo es Journalisten droht und wie man vorbeugen kann
Fachtagung: Krieg und Krise, Terror und Trauma. Emotionale Belastungen in der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten(WiSe 18/19)

Journalistische Arbeit ist anspruchsvoll und kann sich zur emotionalen Belastung auswachsen, nicht nur bei Kriegs- und Krisenreporter_innen vor Ort. Eine Fachtagung an der Universität Hamburg widmet sich Anfang November 2018 dem oft unterbewerteten Problem. Veranstalter sind der Alumniverein ProJournal e.V. und der Verein für journalistische Aufklärung in der Krisen- und Kriegsberichterstattung e.V. (VjAKK).

Große Unglücke, extreme Verbrechen, Terroranschläge, Krieg – journalistische Arbeit ist anspruchsvoll und oft ist sie sogar gefährlich. Dies gilt nicht nur für Kriegs- und Krisenreporter_innen, die von Brennpunkten rund um den Globus berichten. Auch im scheinbar so sicheren Deutschland kann sich Berichterstattung zur emotionalen Belastung auswachsen. Journalistinnen und Journalisten sind psychisch mitbetroffen, weil sie das Geschehen aus allernächster Nähe beobachten. Distanz wahren – dieser Wahlspruch hilft dann nicht mehr, ein Trauma droht. Die „posttraumatische Belastungsstörung“ – so ein Fachbegriff – ist aber etwas, gegen das man sich wappnen und das bewältigt werden kann.

Zu Themen wie Traumaforschung, Eigensicherung von Journalist_innen und Verantwortung von Medienorganisationen diskutieren und referieren Gäste wie Amrai Coen (Die Zeit), Gabriele Kostorz (NDR), Michael Obert (Reporter-Akademie) und Christian Mihr (Reporter ohne Grenzen) sowie viele weitere Journalist_innen und Expert_innen.

Tagungsberichte finden Sie in MESSAGE, der internationalen Zeitschrift für Journalismus, sowie auf den Internetseiten von Prof. Lilienthal.

Videoproduktion: eLearning-Büro der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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