Videokatalog

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25.05.2016

Von Superhelden und Schlauchbooten. Bilder einer Suche

„Heimat“ und „Fremde“, „Flüchtlinge“ und „Migranten“, „Sprache“, „Kultur“, „Identität“ – wann immer Menschen in Bewegung geraten und vorübergehend oder dauerhaft ‚andernorts‘ sind, geraten auch Begriffe in Bewegung, werden vermeintliche Selbstverständlichkeiten erschüttert. In hitzigen tagespolitischen Debatten und sich überschlagenden Meldungen von immer neuen Krisen ist wenig Raum für Reflektion. Komplexe Zusammenhänge verflachen zu Schlagworten, menschliche Schicksale zu Schlagzeilen. Selbst die vom Bundesinnenminister hervorgehobene „besondere historische und humanitäre Verantwortung gegenüber Flüchtlingen“, die sich aus der deutschen Geschichte ergebe, wird zwar wiederholt beteuert, aber selten genauer erläutert.

Im Rahmen der „Tage des Exils“, die vom 23. Mai bis 5. Juni 2016 auf Initiative der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung und unter der Schirmherrschaft von Herta Müller in Hamburg stattfanden, veranstaltete die Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur der Universität Hamburg in Kooperation mit scienceslam.de ein Science Slam Special, das ganz im Zeichen aktueller wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Phänomenen und Fragestellungen rund um „Flucht und Exil“ stand.

 

Mit Slam-Beiträgen von: Sarah Steidl, Jasmin Centner, David Jünger, Sebastian Schirrmeister, Christian Ulbricht, Arnhilt J. Hoefle

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