Grenzüberschreitungen in der Großstadt. Sexualisierte Gewalt vor dem Hamburger Landgericht, 1920er-1960er Jahre - Lisa Hellriegel - Universität Hamburg
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21.04.2026
Grenzüberschreitungen in der Großstadt. Sexualisierte Gewalt vor dem Hamburger Landgericht, 1920er-1960er Jahre
Über Hamburg forschen, lesen, schreiben
Aktuelle kulturhistorische Forschungsperspektiven II (Andocken 25)
Die Ringvorlesung "Über Hamburg forschen, lesen, schreiben – Aktuelle kulturhistorische Forschungsperspektiven" schließt an die Veranstaltungsreihe aus dem Wintersemester 2025/26 an. Sie lädt alle Interessierten dazu ein, Hamburgs Stadt- und Kulturgeschichte aus interdisziplinären Blickwinkeln zu erkunden. Organisiert vom Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH) versammelt die Reihe aktuelle kulturhistorische Forschungen, die das Verhältnis von Stadt, Raum und Stadtgesellschaft bestimmen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen von Urbanität, Vergnügen und (Un-)Sicherheit, Gewalt und Ausgrenzung, Nationalsozialismus und Postkolonialismus, politischer Erinnerungskultur, künstlerischer und musealer Praxis, Erziehung und Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe sowie maritimer Identitätskonstruktionen, Alltags- und Sprachgeschichte.
Die Vorlesungen decken einen Zeitraum von den 1920er-Jahren über die NS-Zeit bis hin zu politischen und sozialen Aushandlungsprozessen der 1960er, 70er und 80er-Jahre und aktuellen Stadtdebatten ab. Thematisiert werden zentrale Räume Hamburgs (sowie des Hamburger Umlands) wie etwa St. Pauli oder Gerichte, aber auch Museen, Archive und Erinnerungsorte. Neben architektonischen und sozialen Räumen stehen Stadtimaginationen und -repräsentationen im Mittelpunkt. Dabei rücken sowohl staatliche Institutionen als auch Biografien, Erfahrungen und Lebenswelten von Alltagsakteur:innen sowie Dynamiken sozialer Milieus in den Fokus.
So entsteht ein facettenreiches Bild der Hafenstadt Hamburg als historisch gewordener Wissens-, Erfahrungs-, Projektions- und Handlungsraum, dessen Spuren bis in die Gegenwart reichen und zugleich Fragen nach städtischen Zukünften, Erinnerungswürdigkeit, Zugehörigkeit und Stadtidentität aufwerfen. Die Ringvorlesung bietet damit einen vertieften Einblick in aktuelle kulturhistorische Forschungen zur Hamburger Stadt- und Kulturgeschichte und lädt zur kritischen Diskussion ein.
Im Jahr 2027 feiert der Forschungsverbund sein 20-jähriges Jubiläum. Im Sommersemester 2027 ist deshalb eine zweitägige Veranstaltung geplant.
Videoproduktion: DL-Büro der Fakultät für Geisteswissenschaften (uhh.de/gw-dl-buero)
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