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23.05.2019

Albert Schäfer. Ein Hamburger Fabrikherr zwischen den Zeiten? Unternehmerische (Dis)Kontinuitäten vom Kaiserreich bis in die Nachkriegszeit

Im Gedächtnis Hamburgs ist Albert Schäfer vor allem als der Unternehmer in Erinnerung geblieben, der 1945 die kampflose Übergabe der Stadt mitverantwortete und anschließend zehn Jahre lang die Geschicke der Hamburger Handelskammer lenkte. Der in Köln geborene Industrielle war 1933 nach Harburg berufen worden, um die Phoenix Gummiwerke AG aus der wirtschaftlichen Krise zu führen. Dem Unternehmen stand er bis 1949 vor. Obwohl die beruflichen Eckdaten des Unternehmers bekannt sind, liegt sein Wirken vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs weitgehend im Dunkeln. Sebastian Justke beleuchtet die Biografie Albert Schäfers in dieser Zeit und fragt dabei nach Kontinuitäten und Brüchen unternehmerischen Handelns vor dem Hintergrund wechselnder politischer Systeme. Lokale und überregionale Wirtschaftsnetzwerke werden hierbei ebenso in den Blick genommen wie Schäfers handeln als Direktor der Phoenix Gummiwerke.

Moderation: Lu Seegers

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