(Trans)Identität: Wer bin ich – in der Liebe und nach meinem Geschlecht? - Prof. Dr. Thomas Bock, Dr. Lieselotte Mahler, Cornelia Kost, Michaela Mosteller - Universität Hamburg
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- Wer bin ich? (2) Grenzerfahrungen junger Menschen mit gesellschaftlicher Dimension
Videokatalog
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19.05.2026
(Trans)Identität: Wer bin ich – in der Liebe und nach meinem Geschlecht?
Bock auf Dialog?
Es geht um die Vielfalt und die Freiheit des Liebens: Wen liebe ich? Und als wer tue ich das? Sind wir da frei?
Sich selbst liebend anzunehmen ist eine Herausforderung. Auch das eigene Geschlecht zu anziehend zu finden, erscheint in der Pubertät naheliegend. Wenn das geleugnet oder verboten wird, kann Homophobie die Folge sein. – Wir waren immer schon vielfältiger als die „binäre“ Einteilung in Mann und Frau glauben macht. Wenn das akzeptiert wird, kann das heilsam sein, vielleicht sogar den Wunsch entschärfen, anders sein zu wollen. – Liebe ist mehr als Sex. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sind unabhängig. – Geschlechtsrollen spielerisch auszutesten, ist für viele eine selbstverständliche Möglichkeit; sich komplett im falschen Film zu fühlen, ist quälend. Niemand sollte damit allein bleiben, Begleitung behutsam und sorgfältig sein. Psychotherapie kann hilfreich sein, aber nicht, wenn sie (wie früher) vorrangig der Normierung dient. Lieselotte Mahler, Chefärztin aus Berlin reflektierte die aktuelle Fachdiskussion in Fachverbänden und Leitlinien. Cornelia Kost kennt beide Seiten und vermittelte v.a. den gesellschaftlichen Diskurs. Michaela Mosteller betreut die SHG Switch und berichtete von dem eigenen Prozess, den sie nicht als „Umwandlung“, sondern als Anpassung empfand. Für die Enkelin ist sie nun „Frau Opa“.
Lieselotte Mahler, Chefärztin Berlin, DGPPN-Referat sex.Orientierung u. Geschlechtsidentitäten; Michaela Mosteller, Selbsthilfegruppe Switch, PINK Beratung und Training gGmbH; Cornelia Kost, Psychotherapeutin, Vorstand DGTI e.V.,
Vorstand Fachverband für Queere Menschen in der Psychologie, S-3 Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit“
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Reihe "Wer bin ich? Ringen um geeignete Hilfen für junge Menschen":
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/...
Reihe "Seelische Not von Kindern und Jugendlichen":
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/...
Reihe "Mensch-Sein":
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/...
Reihe "Mensch bleiben - auch in seelischer Not":
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/...
Reihe "Mensch-Sein und -Bleiben - Verständnis und Behandlung psychischer Störungen (2. Teil)"
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/...
Reihe "Welt in der Krise: Eine Herausforderung für die Seele"
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/...
Produktion: Thomas Bock/Irre menschlich e.V.
Technische Realisation und Video: Marie Eissing
Mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Sozialbehörde
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Wer bin ich, und wie kann ich so werden? - Eine Frage, die uns ein Leben lang begleitet, aber vor allem in frühen Jahren drängt. Im Sommersemester soll die Wer-bin-ich-Reihe weitergehen. Nach den Herausforderungen, ohne Wohnung (Strassenkids), ohne Heimat (unbegleitete Flüchtlinge) und ohne Sprache (bei der Rückkehr aus der Psychiatrie in die Schule) zu sein, geht es im SS 2026 um neue Themen, die uns persönlich und gesellschaftlich herausfordern – in der Vielfalt zu lieben, in der Versuchung Trauer zu vermeiden, in der Balance von Nahrung und Körpergefühl.
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Wer bin ich, und wie kann ich so werden? - Eine Frage, die uns ein Leben lang begleitet, aber vor allem in frühen Jahren drängt. Im Sommersemester soll die Wer-bin-ich-Reihe weitergehen. Nach den Herausforderungen, ohne Wohnung (Strassenkids), ohne Heimat (unbegleitete Flüchtlinge) und ohne Sprache (bei der Rückkehr aus der Psychiatrie in die Schule) zu sein, geht es im SS 2026 um neue Themen, die uns persönlich und gesellschaftlich herausfordern – in der Vielfalt zu lieben, in der Versuchung Trauer zu vermeiden, in der Balance von Nahrung und Körpergefühl.
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