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Neue Wege in der Wohnungslosenhilfe – Bedeutung von Peer-Support

Soziale Not und seelische Gesundheit(SoSe 20)

Peer-Arbeit ist auch im Vorfeld und außerhalb der Psychiatrie gefragt. 2018 begann die Wiener Wohnungslosenhilfe ein Projekt zur Entwicklung eines Peer Lehrgangs, seither hat sich viel getan. Ein Bericht über den Implementierungsprozess der Peers in der Wiener Wohnungslosenhilfe – von der Ausbildung bis zum Arbeitsplatz – und über neue Entwicklungen in Österreich.

Digitaler Dialog mit Andrea Pilgerstorfer und Christopher Labenbacher, Neunerhaus -
Hilfe für obdachlose Menschen, Wien

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Peers der Wohnungslosenhilfe - Zertifikats-Kurs für ehemals wohnungslose Menschen: https://www.neunerhaus.at/konzepte/zertifikats-kurs-peers/

BAWO Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe: https://bawo.at/

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Soziale Not und seelische Gesundheit - Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie

Armut und Einsamkeit bestimmen mit, wie häufig und schwer Menschen psychisch erkranken, ob und wie sie genesen. Urbanes Leben kann seelisch belasten. Muss Stadtplanung von psychiatrie-erfahrenen Menschen lernen? Brauchen wir ein Ministerium für Einsamkeit wie in England? Kann materielle Grundsicherung wirksame psychische Prävention bedeuten? Kann Peer-Support auch Menschen mit sozialen Problemen helfen? Brauchen wir ein recovery- bzw. empowerment-College?

Ziel der Vorlesungsreihe Anthropologische Psychiatrie ist seit ihrem Start im Jahr 2000, ein menschliches Bild von psychischen Erkrankungen zu vermitteln, sie nicht auf die Abweichung von Normen oder die Folge entgleister Transmitter zu reduzieren. Aus dieser Perspektive bekommen die notwendigen Hilfen auch eine politische Dimension: Hilfreiche Psychiatrie braucht eine gute Sozial-, Wohnungsbau- und Kommunalpolitik. Mit Vorteilen für alle: Was psychisch sensiblen Menschen gut tut, bedeutet Psychohygiene für alle. Prävention erfordert Politik.

Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Irre menschlich Hamburg e.V. und psychenet.

 

Videoschnitt: Hamburg Open Science/Medienkompetenzzentrum

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