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19.09.2019

Exil. Literatur. Forschung. 50 Jahre Symposium in Stockholm 1969

Das internationale Symposium über „Deutsche Literatur der Flüchtlinge aus dem Dritten Reich“, das im September 1969 auf Initiative von Walter A. Berendsohn in Stockholm stattfand, gehört zu den legendären Gründungsereignissen der deutschen Exilforschung. Drei Tage lang diskutierten mehr als 60 Teilnehmer*innen aus 14 Ländern kontrovers und mitunter erregt über Wege der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der nach 1933 aus NS-Deutschland vertriebenen Literatur.

Genau 50 Jahre später wurde im Warburg-Haus an dieses Ereignis erinnert und das Symposium sowohl in seiner Zeit als auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in Forschung und Gesellschaft betrachtet. Über damalige und heutige Probleme, Paradigmen und Perspektiven sprachen Helmut Müssener, Doerte Bischoff und Madjid Mohit. Begleitet wurde das Gespräch durch die Lesung ausgewählter Texte von Carl Zuckmayer, Nelly Sachs und Doğan Akhanlı.

Lesung: Anne Weber | Moderation: Dr. Sebastian Schirrmeister

Prof. em. Dr. Dr. Helmut Müssener war 1969 für Organisation und Durchführung des Symposiums verantwortlich und leitete 1969-75 die Koordinationsstelle in Stockholm.

Prof. Dr. Doerte Bischoff hat umfangreich zu Literatur und Exil gearbeitet und leitet seit 2011 die Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur.

Madjid Mohit stammt aus einer iranischen Verlegerfamilie und leitet den Sujet Verlag in Bremen, der bevorzugt „Luftwurzelliteratur“ publiziert.

  • Hinweis: Aufgrund von technischen Schwierigkeiten fehlen zu Beginn der Aufzeichnung leider einige Minuten; zudem ist die Tonqualität streckenweise etwas beeinträchtigt.
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