Videokatalog

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27.05.2021

Können aus Mitbürgern Freunde werden? Die soziale Emanzipation der Hamburger Juden im 19. Jahrhundert

Das Jahr 2021 stellt ein besonderes Jubiläumsjahr
dar: Nachweislich seit 1700 Jahren gibt es in Deutschland jüdische Gemeinden und jüdisches Leben. Wie
verschieden und facettenreich die Geschichte und
Gegenwart der Juden im deutschsprachigen Raum
waren und sind, darüber will am Beispiel der Juden
in Hamburg eine zweisemestrige Ringvorlesung
Auskunft geben, die organisiert wird vom Institut
für Jüdische Philosophie und Religion der Universität Hamburg, dem Institut für die Geschichte
der deutschen Juden (IGdJ) und der Akademie der
Weltreligionen der Universität Hamburg.
Aus interdisziplinärer Perspektive werden Einblicke
in eine reiche und wechselvolle lokale jüdische Geschichte gewährt, die zugleich weit über die Grenzen
der Stadt hinausweist. Die Vorträge schlagen einen
Bogen von der ersten Ansiedlung sephardischer
Juden in der Handels- und Hafenstadt über die
besondere Rolle des Reformjudentums bis hin zur
Vertreibung und Ermordung der Hamburger Juden
während des Nationalsozialismus und reichen mit
dem Wiederau au jüdischen Lebens bis in die
jüngste Gegenwart.
Die Ringvorlesung wird gefördert von der
Udo Keller Stiftung Forum Humanum

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