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Förderung psychosozialer Ressourcen im Judo

Dr. Sebastian Liebl
20.09.2012
Symposium für Kampfkunst und Kampfsport Hamburg 2012(WiSe 12/13)

Hintergrund
Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Why Martial Arts?“ von PD Dr. Peter Kuhn (www.whymartialarts.com) und des Dissertationsprojekts „Macht Judo Kinder stark?“ (Liebl, i.V.) konnte in einer Längsschnittstudie mit Kontrollgruppen gezeigt werden, dass Judo – ohne gezielte Intervention – unter Umständen psychosoziale Eigenschaften beeinflussen kann (Liebl & Kuhn, 2012; vgl. auch Pyecha, 1970). Eine Empfehlung der Studie lautet daher, ein Programm zu entwi- ckeln, mit dessen Hilfe Trainer/-innen judoimmanente Aspekte zur Förderung psychosozialer Ressourcen aufgreifen und methodisch ansteuern können. Die Entwicklung eines solchen Programms wird derzeit vom Deutschen Judo-Bund und der Deutschen Sportjugend in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen-Nürnberg geplant und soll auf dem Rahmenkonzept von Sygusch (2007) zur Förderung psychosozialer Ressourcen aufbauen.
Ergänzend soll die Programmwirksamkeit anhand schriftlicher Befragungen (Längsschnitt) und Stimulated-Recall-Interviews (vgl. Fischler, 2001) (Querschnitt) evaluiert werden. Hierfür wurde ein Forschungsexposé bei der diesjährigen Nachwuchsakademie für Erziehungswissenschaften ein- gereicht. Die Akademie dient u.a. der Erarbeitung eines DFG-Erstantrags (NWA EW, 2012).
Tagungsbeitrag
Auf der Jahrestagung der dvs-Kommission Kampfkunst & Kampfsport soll sowohl das judospezifische Konzept zur Förderung psychosozialer Ressourcen als auch die geplante Evaluation der Programmwirksamkeit vorgestellt werden. Hierfür würde sich ein Kurzvortrag anbieten; ergänzend ließe sich das Förderkonzept in einem theoriegeleiteten Praxisworkshop veranschaulichen.

Dr. Sebastain Liebl ist Dozent am Institut für Sportwissenschaft der Universität Erlangen.

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