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Alfred Rosenberg. Die Tagebücher von 1933-1944
Alfred Rosenberg. Die Tagebücher von 1933-1944. (SoSe 15)

 

Frank Bajohr und Jürgen Matthäus: Alfred Rosenberg.

Die Tagebücher von 1934-1944

Die Aufzeichnungen des NSDAP-Chefideologen
Buchpräsentation und Diskussion
 
Donnerstag, 23. April 2015, 18.30 Uhr
Lesesaal, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
 

Seit 1946 verschollen, wurden die Tagebücher des NSDAP-Chefideologen Alfred Rosenberg erst vor kurzem aufgefunden. Rosenbergs Aufzeichnungen zeigen, dass seine Rolle bei der Vorbereitung und Umsetzung des Holocaust lange unterschätzt wurde. Schon früh einer der radikalsten Antisemiten, unterstützte er bis zuletzt die deutsche Vernichtungspolitik. Rosenbergs Notizen verdeutlichen neben seiner unbedingten Ergebenheit gegenüber Hitler die erbitterte Konkurrenz innerhalb der Funktionselite um den „Führer“. Dieser wusste seine Entourage wirkungsvoll gegeneinander auszuspielen, nicht zuletzt Alfred Rosenberg und Joseph Goebbels, die einander in inniger Abneigung verbunden waren. Insgesamt eröffnet dieses Schlüsseldokument wichtige Einblicke in die vom NS-Regime erzeugte Gewaltdynamik.

Die Herausgeber Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am IfZ München) und Jürgen Matthäus (US Holocaust Memorial Museum) stellen die nun erstmals als Gesamtausgabe vorliegenden Aufzeichnungen Alfred Rosenbergs vor.
 
Begrüßung: Miriam Rürup (Institut für die Geschichte der deutschen Juden)
Moderation: Christoph Strupp (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)

 

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