Humanitäre Katastrophe in Gaza. Was tun wir? - Dr. Tankred Stöbe - University of Hamburg
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23.10.2025
Humanitäre Katastrophe in Gaza. Was tun wir?
Eine Veranstaltung des Fachschaftsrates der Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Veranstaltungsankündigung:
HUMANITÄRE KATASTROPHE IN GAZA
WAS TUN WIR?
Gemeinsam mit Tankred Stöbe von Ärzte ohne Grenzen wollen wir diskutieren:
Wie geht es der palästinensischen Bevölkerung heute?
Welche medizinischen und humanitären
Herausforderungen müssen sie ertragen?
Gibt es Hoffnung und was können wir tun, um zu helfen?
“Unsere Teams in Gaza sind Zeugen eines Genozids.”
Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Deutschland
Systemische Zerstörung des Gesundheitssystems in Gaza
Das israelische Militär greift wiederholt Krankenhäuser und medizinisches
Personal an. Die Angriffe ereignen sich, während sich vertriebene Zivilpersonen
zur Behandlung in den Einrichtungen aufhalten. Besonders gravierend sind die
nachhaltigen Schäden an Einrichtungen der Versorgung. Zahlreiche
unabhängige Hilfsorganisationen berichten von Kriegsverbrechen und Genozid
am palästinensischen Volk.
Gegen das Aushungern!
In Gaza leben etwa 2 Millionen Menschen, dabei machen Kinder und
Jugendliche die Hälfte aus. Seit Monaten wird die gesamte Bevölkerung aktiv
durch die israelische Regierung ausgehungert. Jegliche Hilfslieferungen
werden blockiert - Es gibt kaum eine unabhängige Anlaufstelle, die seitens des
israelischen Militärs Lebensmittel verteilen darf. Diese Blockade humanitärer
Hilfslieferungen muss sofort aufgehoben werden.
Unsere Verantwortung
In unseren Händen liegt eine humanitäre und ethische Verantwortung, als
Medizinstudierende und angehende ärztliche Fachkräfte nicht tatenlos
Kriegsverbrechen zu bezeugen.
Wenn grundlegende Güter wie Medizin, Nahrung und Wasser unschuldigen
Zivilpersonen vorenthalten werden, um als Mittel der Kriegsführung zu dienen,
sind wir aufgerufen, unsere Stimme zu erheben und gemeinsam
internationalen Druck für den Schutz der Menschlichkeit auszuüben.
Das Genfer Gelöbnis nehmen wir uns dafür als Orientierung.
Quelle: Bericht der Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats vom 16.09.2025
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