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Wer löst die Klimakrise? Klimapolitik im Spannungsfeld zwischen globalen Verhandlungen, Klimabewegung und Gewerkschaften

Sozialökonomische Perspektiven auf gesellschaftliche Polarisierung(WiSe 19/20)

Wer löst die Klimakrise? Klimapolitik im Spannungsfeld zwischen globalen Verhandlungen, Klimabewegung und Gewerkschaften

Was genau passierteigentlich auf den UN-Klimakonferenzen? Werden sie den hohen Erwartungen gerecht, die an sie gerichtet werden? Mit der sich zuspitzenden Klimakrise wächst auch die Skepsis. Trotz des Pariser Klimaabkommens von 2015 steigen die globalen Treibhausgasemissionen weiter an. Zugleich fordern soziale Bewegungen wie Fridays for Future lautstark eine soziale und ökologische Politikwende. Doch auch hier mehren sich die Zweifel: Reicht es aus, Forderungen an die Politik zu stellen? Oder müssen wir uns nicht alle stärker selbst als politische Akteur*innen eines Wandels ‚von unten‘ verstehen? Auch Unternehmen und Gewerkschaften stehen vor der Frage, wie eine sozial und ökologisch nachhaltigeZukunft derArbeitgestaltetwerdenkann.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtet zunächst ein Team von Forscher*innen der Universität Hamburg von den Ergebnissen der UNKlimakonferenz COP25 in Madrid. Im Anschluss wollen wir gemeinsam mit Akteur*innen aus Klimabewegung und Gewerkschaft diskutieren, in welchem Verhältnis globale Klimaverhandlungen, nationale Politik und die Arbeit in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen zueinander stehen. Dabei werden wir auch erörtern, wo es Anknüpfungspunkte gibt, und wo sich im GegenteilWidersprücheund Konfliktlinien zeigen.

Referent*innen:

  • Bjarne Wiedemann, Fanny Weisser (DGB Jugend Hamburg)
  • Stefan Aykut und Felix Schenuit (FB Sozialökonomie, Universität Hamburg)
  • Armin Günther (Klimaaktivist)

Die Veranstaltung ist Teil des Themensemesters „Sozialökonomische Perspektivenauf gesellschaftlichePolarisierung“.
 

Zum Themensemester „Sozialökonomische Perspektiven auf gesellschaftliche Polarisierung“

In Anbetracht der zunehmenden Polarisierungen und Problemlagen stehen wir als Gesellschaft und Wissenschaft an einem Scheideweg: leisten wir einen Beitrag „zur Entwicklung einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft“ (Leitbild der UHH) oder geben wir uns mit dem Status quo zufrieden und tragen so zu einer fortschreitenden Polarisierung bei? Im Rahmen des Themensemesters wollen wir uns deswegen fragen, wie genau die globalen Polarisierungsprozesse auf sozialökonomischer, politischer und kultureller Ebene miteinander zusammenhängen und wie wir als Fachbereich Sozialökonomie zur Lösung dieser Fragen beitragen können. Alle Studierenden und Lehrenden sind dazu eingeladen, sich am Themensemester zu beteiligen und die Kontroversen auch in den Kursen und Seminaren zum Thema zu machen. Die Podiumsdiskussionen sollen dazu einen ersten Anstoß geben. Die Veranstaltungen sind öffentlich.

Den Lenkungskreis des Themensemester (u.a. Ida Rockenbach, Ulrich Fritsche und Stefan Aykut) erreichen Sie bei Interesse und Rückfragen über Themensemester.sozoek@uni-hamburg.de.

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