<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" version="2.0">
  <channel>
    <title>Warburg-Haus (2026)</title>
    <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/7757</link>
    <description><![CDATA[Videoproduktion: DL-Büro der Fakultät für Geisteswissenschaften (uhh.de/gw-dl-buero)]]></description>
    <language>de-DE</language>
    <copyright>University of Hamburg 2026</copyright>
    <itunes:author>University of Hamburg</itunes:author>
    <itunes:summary><![CDATA[Videoproduktion: DL-Büro der Fakultät für Geisteswissenschaften (uhh.de/gw-dl-buero)]]></itunes:summary>
    <itunes:image href="https://lecture2go.uni-hamburg.de/images/00.000_video-73154_2026-04-13_19-00.jpg?lastmodified=1777385855105"/>
    <pubDate>Tue, 19 May 2026 13:28:41 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 13:28:41 +0200</lastBuildDate>
    <image>
      <title>Warburg-Haus (2026)</title>
      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/7757</link>
      <url>https://lecture2go.uni-hamburg.de/images/00.000_video-73154_2026-04-13_19-00.jpg?lastmodified=1777385855105</url>
    </image>
    <atom:link href="https://lecture2go.uni-hamburg.de/rss/7757.mp4.xml" rel="self" title="Warburg-Haus (2026) (MP4 Feed)" type="application/rss+xml"/>
    <item>
      <title>Aby Warburg. Der Mann hinter dem Mythos</title>
      <description><![CDATA[Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema »K.B.W.: Warburg-Haus 1926–2026. Der Mythos und seine politischen Formen«

Im Vortrag stellt Hans Christian Hönes seine neue Biografie Aby Warburgs vor, die diesen mit all seinen persönlichen und intellektuellen Verstrickungen und widerstreitenden Identitäten in den Blick nimmt: die Geschichte eines der einflussreichsten Kunst- und Kulturhistorikers des 20. Jahrhunderts.

Im Alter von 13 Jahren verzichtete Aby auf seine Rolle als Erbe des Warburg-Bankhauses unter der Bedingung, dass sein jüngerer Bruder ihm zeitlebens alle Bücher kauft, die er haben möchte. Wider Erwarten sollte dieser jüdische Außenseiter, feingeistig und körperlich fragil, zu widerspenstig, um die akademische Disziplin zu akzeptieren, den Grundstein für die moderne Kunstgeschichte legen. Gestützt auf Bilder, Auszüge aus den Notizbüchern und Arbeitsentwürfen, folgt Hönes dem Lebensweg Warburgs von frühen studentischen Arbeiten, die bereits Ansätze kompromissloser Originalität im Denken zeigen, über die erste Florentiner Zeit, die Reisen in Amerika, die Ehe mit der Künstlerin Mary Hertz, sein fortgesetztes Interesse an der Renaissance, den Aufenthalt im Kreuzlinger Sanatorium Binswanger bis hin zur Arbeit am Vortrag »Schlangenritual« mit Fritz Saxl und am Bilderatlas »Mnemosyne« mit Gertrud Bing.

Hans Christian Hönes lehrt seit 2020 Kunstgeschichte an der Universität von Aberdeen. Zuvor hat er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert und am Warburg Institute im internationalen Forschungsverbund »Bilderfahrzeuge – Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology« geforscht. Er arbeitet zu Kunstgeschichtsschreibung und Kunsttheorie seit dem 18. Jahrhundert und hat u.a. ein Buch über Heinrich Wölfflin veröffentlicht. Gemeinsam mit Ulrich Pfisterer ist er Herausgeber des Bandes »Fragmente zur Ausdruckskunde« in der Edition der »Gesammelten Schriften – Studienausgabe« Aby Warburgs.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema »K.B.W.: Warburg-Haus 1926–2026. Der Mythos und seine politischen Formen«

Im Vortrag stellt Hans Christian Hönes seine neue Biografie Aby Warburgs vor, die diesen mit all seinen persönlichen und intellektuellen Verstrickungen und widerstreitenden Identitäten in den Blick nimmt: die Geschichte eines der einflussreichsten Kunst- und Kulturhistorikers des 20. Jahrhunderts.

Im Alter von 13 Jahren verzichtete Aby auf seine Rolle als Erbe des Warburg-Bankhauses unter der Bedingung, dass sein jüngerer Bruder ihm zeitlebens alle Bücher kauft, die er haben möchte. Wider Erwarten sollte dieser jüdische Außenseiter, feingeistig und körperlich fragil, zu widerspenstig, um die akademische Disziplin zu akzeptieren, den Grundstein für die moderne Kunstgeschichte legen. Gestützt auf Bilder, Auszüge aus den Notizbüchern und Arbeitsentwürfen, folgt Hönes dem Lebensweg Warburgs von frühen studentischen Arbeiten, die bereits Ansätze kompromissloser Originalität im Denken zeigen, über die erste Florentiner Zeit, die Reisen in Amerika, die Ehe mit der Künstlerin Mary Hertz, sein fortgesetztes Interesse an der Renaissance, den Aufenthalt im Kreuzlinger Sanatorium Binswanger bis hin zur Arbeit am Vortrag »Schlangenritual« mit Fritz Saxl und am Bilderatlas »Mnemosyne« mit Gertrud Bing.

Hans Christian Hönes lehrt seit 2020 Kunstgeschichte an der Universität von Aberdeen. Zuvor hat er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert und am Warburg Institute im internationalen Forschungsverbund »Bilderfahrzeuge – Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology« geforscht. Er arbeitet zu Kunstgeschichtsschreibung und Kunsttheorie seit dem 18. Jahrhundert und hat u.a. ein Buch über Heinrich Wölfflin veröffentlicht. Gemeinsam mit Ulrich Pfisterer ist er Herausgeber des Bandes »Fragmente zur Ausdruckskunde« in der Edition der »Gesammelten Schriften – Studienausgabe« Aby Warburgs.]]></itunes:summary>
      <itunes:duration>00:46:43</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://lecture2go.uni-hamburg.de/images/00.000_video-73154_2026-04-13_19-00.jpg?lastmodified=1777385855105"/>
      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/73154</link>
      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
      <guid>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/73154</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Marke und Mythos</title>
      <description><![CDATA[Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema »Symbolische Formen. Der ›Mythos‹ und seine politischen Formen«

In Marken treten die Sehnsüchte des modernen Menschen hervor: In Nike die Hoffnung, es zu schaffen, wenn man es nur einfach tut; in einem Mercedes das Streben nach Status; in einer MasterCard die Verdichtung jener Momente, die man für Geld nicht kaufen kann (für die man aber doch welches braucht). Marken fungieren dabei nicht nur als Instrumente der Verkaufsförderung, sondern übernehmen in der durch Konsum geprägten Gesellschaft eine eigenständige kulturelle Funktion. Marken und ihre Mythen weisen dabei über einzelne Produkte hinaus und bieten Entlastung gegenüber den psychischen Anforderungen der modernen, arbeitsteiligen Welt.

Stefan Waller ist Designer und Philosoph. Er ist Professor an der Brand University of Applied Sciences in Hamburg sowie an der Zhejiang Wanli University in Ningbo (China). Er promovierte an der Universität Hamburg über Arnold Gehlen und arbeitet seit über zehn Jahren im internationalen Hochschulkontext in den Bereichen Branding, Design und Markenforschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Markenwissenschaft, philosophischer Anthropologie und Kulturtheorie. Zuletzt erschienen »Marke und Mythos« (Springer 2024), als englische Ausgabe »Brand and Myth« (Springer 2025).

Videoproduktion: DL-Büro der Fakultät für Geisteswissenschaften (uhh.de/gw-dl-buero)]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema »Symbolische Formen. Der ›Mythos‹ und seine politischen Formen«

In Marken treten die Sehnsüchte des modernen Menschen hervor: In Nike die Hoffnung, es zu schaffen, wenn man es nur einfach tut; in einem Mercedes das Streben nach Status; in einer MasterCard die Verdichtung jener Momente, die man für Geld nicht kaufen kann (für die man aber doch welches braucht). Marken fungieren dabei nicht nur als Instrumente der Verkaufsförderung, sondern übernehmen in der durch Konsum geprägten Gesellschaft eine eigenständige kulturelle Funktion. Marken und ihre Mythen weisen dabei über einzelne Produkte hinaus und bieten Entlastung gegenüber den psychischen Anforderungen der modernen, arbeitsteiligen Welt.

Stefan Waller ist Designer und Philosoph. Er ist Professor an der Brand University of Applied Sciences in Hamburg sowie an der Zhejiang Wanli University in Ningbo (China). Er promovierte an der Universität Hamburg über Arnold Gehlen und arbeitet seit über zehn Jahren im internationalen Hochschulkontext in den Bereichen Branding, Design und Markenforschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Markenwissenschaft, philosophischer Anthropologie und Kulturtheorie. Zuletzt erschienen »Marke und Mythos« (Springer 2024), als englische Ausgabe »Brand and Myth« (Springer 2025).

Videoproduktion: DL-Büro der Fakultät für Geisteswissenschaften (uhh.de/gw-dl-buero)]]></itunes:summary>
      <itunes:duration>00:50:56</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://lecture2go.uni-hamburg.de/images/00.000_video-72824_2026-01-27_19-00.jpg?lastmodified=1772809121407"/>
      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72824</link>
      <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72824</guid>
    </item>
  </channel>
</rss>
