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    <title>Ringvorlesung AWR: Religion - Gender - Sexualität. Historische und gegenwärtige Konfliktlagen</title>
    <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/7725</link>
    <description><![CDATA[Konflikte um Gender und Sexualität spielen für aktuelle gesellschaftliche Debatten über Re-ligion eine wichtige Rolle. In der Ringvorlesung werfen Referierende unterschiedlicher Fach-richtungen Schlaglichter auf historische und gegenwärtige Konfliktlagen in Christentum, Islam, Alevitentum und Judentum. Dabei geht es um Genderbilder und -stereotype, sexuel-len Missbrauch in religiösen Kontexten, Konflikte um sexualethische Normen, den Umgang mit queeren Menschen in den Religionsgemeinschaften sowie um Herausforderungen für den Religionsunterricht. 
Die Ringvorlesung ist eine Veranstaltungsreihe der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg mit Förderung der Udo Keller Stiftung Forum Humanum.]]></description>
    <language>de-DE</language>
    <copyright>University of Hamburg 2026</copyright>
    <itunes:author>University of Hamburg</itunes:author>
    <itunes:summary><![CDATA[Konflikte um Gender und Sexualität spielen für aktuelle gesellschaftliche Debatten über Re-ligion eine wichtige Rolle. In der Ringvorlesung werfen Referierende unterschiedlicher Fach-richtungen Schlaglichter auf historische und gegenwärtige Konfliktlagen in Christentum, Islam, Alevitentum und Judentum. Dabei geht es um Genderbilder und -stereotype, sexuel-len Missbrauch in religiösen Kontexten, Konflikte um sexualethische Normen, den Umgang mit queeren Menschen in den Religionsgemeinschaften sowie um Herausforderungen für den Religionsunterricht. 
Die Ringvorlesung ist eine Veranstaltungsreihe der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg mit Förderung der Udo Keller Stiftung Forum Humanum.]]></itunes:summary>
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    <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:24:50 +0100</pubDate>
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      <title>Ringvorlesung AWR: Religion - Gender - Sexualität. Historische und gegenwärtige Konfliktlagen</title>
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      <title>"'Die gefährlichste Ideologie unserer Zeit'? Katholizismus, Gender und Sexualität"</title>
      <description><![CDATA[„Die gefährlichste Ideologie unserer Zeit“ – so beschrieb Papst Franziskus noch ein Jahr vor seinem Tod im Frühjahr 2025 die vom Vatikan so genannte „Genderideologie“. Zurecht hat die römisch-katholische Kirche keinen progressiven oder auch nur zeitaktuellen Ruf, wenn es um Gleichberechtigung und Vielfalt in Fragen der Geschlechtlichkeit und Sexualität geht. Zu Unrecht wird von dieser Tatsache jedoch oft darauf geschlossen, es gäbe kein queeres Leben in der Kirche. Der Vortrag führt ein in die besondere Situation sexueller Minderheiten zwischen befreiendem Inhalt der christlichen Botschaft, römischen Lehramt und machtpolitischen Interessen, die (nicht nur) innerhalb der katholischen Kirche wirken. 

Mara Elijah Klein, M. Ed., ist wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster und forscht aktuell in einem DFG-Projekt und einem Promotionsprojekt zum Thema geschlechtliche Vielfalt in der katholischen Kirche. Als Aktivist*in für Rechte queerer Menschen in der Kirche hat Klein 2021 das Buch „Katholisch und Queer“ mitherausgegeben.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[„Die gefährlichste Ideologie unserer Zeit“ – so beschrieb Papst Franziskus noch ein Jahr vor seinem Tod im Frühjahr 2025 die vom Vatikan so genannte „Genderideologie“. Zurecht hat die römisch-katholische Kirche keinen progressiven oder auch nur zeitaktuellen Ruf, wenn es um Gleichberechtigung und Vielfalt in Fragen der Geschlechtlichkeit und Sexualität geht. Zu Unrecht wird von dieser Tatsache jedoch oft darauf geschlossen, es gäbe kein queeres Leben in der Kirche. Der Vortrag führt ein in die besondere Situation sexueller Minderheiten zwischen befreiendem Inhalt der christlichen Botschaft, römischen Lehramt und machtpolitischen Interessen, die (nicht nur) innerhalb der katholischen Kirche wirken. 

Mara Elijah Klein, M. Ed., ist wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster und forscht aktuell in einem DFG-Projekt und einem Promotionsprojekt zum Thema geschlechtliche Vielfalt in der katholischen Kirche. Als Aktivist*in für Rechte queerer Menschen in der Kirche hat Klein 2021 das Buch „Katholisch und Queer“ mitherausgegeben.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72651</link>
      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 14:15:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Geschlechtergerechtigkeit im Alevitentum im Spannungsfeld von Narrativ und Praxis</title>
      <description><![CDATA[Die Vorstellung von Geschlechtergerechtigkeit gilt für viele Alevit:innen als zentrales Element religiöser Selbstbeschreibung und kollektiver Identitätskonstruktion. Der Vortrag nimmt dieses Narrativ zum Ausgangspunkt und zeichnet seine Genese nach. Zugleich werden theologische Grundlegungen dieses Selbstverständnisses sowie historische und gegenwärtige soziale Realitäten von Frauen im Alevitentum in den Blick genommen. Ziel des Vortrags ist es, das Spannungsverhältnis zwischen narrativem Anspruch und gelebter Praxis zu beleuchten.

Univ.-Prof. Dr. Cem Kara ist seit 2024 Professor für Alevitische Theologie an der Universität Hamburg. Zuvor war er ein Postdoc im Fachbereich Alevitisch-Theologische Studien der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte des Alevitentums und Bektaschitums, historische Textquellen des Alevitentums, der Sufismus im osmanischen und post-osmanischen Raum, Ambiguitäts- und Emotionsforschung sowie Verflechtungs- und Transfergeschichte.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Die Vorstellung von Geschlechtergerechtigkeit gilt für viele Alevit:innen als zentrales Element religiöser Selbstbeschreibung und kollektiver Identitätskonstruktion. Der Vortrag nimmt dieses Narrativ zum Ausgangspunkt und zeichnet seine Genese nach. Zugleich werden theologische Grundlegungen dieses Selbstverständnisses sowie historische und gegenwärtige soziale Realitäten von Frauen im Alevitentum in den Blick genommen. Ziel des Vortrags ist es, das Spannungsverhältnis zwischen narrativem Anspruch und gelebter Praxis zu beleuchten.

Univ.-Prof. Dr. Cem Kara ist seit 2024 Professor für Alevitische Theologie an der Universität Hamburg. Zuvor war er ein Postdoc im Fachbereich Alevitisch-Theologische Studien der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte des Alevitentums und Bektaschitums, historische Textquellen des Alevitentums, der Sufismus im osmanischen und post-osmanischen Raum, Ambiguitäts- und Emotionsforschung sowie Verflechtungs- und Transfergeschichte.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72571</link>
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Erotik und Sexualität in muslimischen Kontexten: Brüche und Transformationen in der Moderne</title>
      <description><![CDATA[Der Vortrag skizziert die Entwicklung muslimischer Sexualdiskurse von der Vormoderne bis in die Gegenwart. Dabei werden zunächst die prägenden Merkmale vormoderner Diskurse vorgestellt, insbesondere ihre normativen Grundlagen und ihre Einbettung in umfassende religiöse Ordnungsmodelle. Anschließend werden die zentralen Verschiebungen der Moderne erläutert, die durch Kolonialismus, Reformbewegungen und neue Wissensordnungen ausgelöst wurden.

Prof. Dr. phil. Ali Ghandour ist Juniorprofessor am Institut für Islamische Theologie der Universität Hamburg. Zu seinen Schwerpunkten gehören u.a. muslimische Metaethik, Religionsphilosophie, gelebte Religion sowie Sexualität in muslimischen Kontexten. 2019 erschien seine Monografie Liebe, Sex und Allah. Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime im C.H. Beck Verlag.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Der Vortrag skizziert die Entwicklung muslimischer Sexualdiskurse von der Vormoderne bis in die Gegenwart. Dabei werden zunächst die prägenden Merkmale vormoderner Diskurse vorgestellt, insbesondere ihre normativen Grundlagen und ihre Einbettung in umfassende religiöse Ordnungsmodelle. Anschließend werden die zentralen Verschiebungen der Moderne erläutert, die durch Kolonialismus, Reformbewegungen und neue Wissensordnungen ausgelöst wurden.

Prof. Dr. phil. Ali Ghandour ist Juniorprofessor am Institut für Islamische Theologie der Universität Hamburg. Zu seinen Schwerpunkten gehören u.a. muslimische Metaethik, Religionsphilosophie, gelebte Religion sowie Sexualität in muslimischen Kontexten. 2019 erschien seine Monografie Liebe, Sex und Allah. Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime im C.H. Beck Verlag.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72546</link>
      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Religion, Gender und Sexualität im Spannungsfeld von Tradition und Emanzipation - Herausforderungen für den islamischen Religionsunterricht</title>
      <description><![CDATA[Der Vortrag beleuchtet in vier unterschiedlichen empirischen Zugängen, wie die Aushandlungsprozesse bezüglich Geschlecht und Sexualität in muslimischen Lebenswelten von den Sozialwissenschaften analysiert und eingeordnet werden: Geschlecht und Sexualität als Rollennorm, als individuelles Aushandlungsfeld, als interdependente Kategorien im Zusammenspiel von Religion, Migration und sozialer Lage sowie als Ergebnis alltäglicher sozialer Praktiken. Es soll gezeigt werden, dass nur ein Zugang, der die Vieldimensionalität dieser muslimischen Lebenswelten in ihrer vollen Komplexität erfasst, die Phänomene adäquat abbilden und einordnen kann. Nur wenn diese Komplexität möglichst umfassend zugänglich ist, kann die islamische Religionspädagogik sinnvoll darauf reagieren.

Zwei zentrale religionspädagogische Konsequenzen werden diskutiert: die Notwendigkeit einer muslimisch-emanzipatorischen Sexualethik sowie der Einsatz intersektionaler Ansätze, die Schüler:innen befähigen, Geschlechter- und Sexualnormen kritisch zu reflektieren und eigene Identitätsentwürfe zu entwickeln.

Prof.in Dr. Fahimah Ulfat ist Professorin für Islamische Religionspädagogik und Fachdidaktik am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster. Zuvor hatte sie die Professur für Islamische Religionspädagogik an der Universität Tübingen inne.

Sie leitet die islamisch-religionspädagogische Forschungsstelle, an der sie insbesondere zu Fragen des islamischen Religionsunterrichts forscht. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der empirischen Religionspädagogik. Im Dezember 2025 ist Prof.in Dr. Ulfat Forum Humanum Gastprofessorin an der Akademie der Weltreligionen der UHH.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Der Vortrag beleuchtet in vier unterschiedlichen empirischen Zugängen, wie die Aushandlungsprozesse bezüglich Geschlecht und Sexualität in muslimischen Lebenswelten von den Sozialwissenschaften analysiert und eingeordnet werden: Geschlecht und Sexualität als Rollennorm, als individuelles Aushandlungsfeld, als interdependente Kategorien im Zusammenspiel von Religion, Migration und sozialer Lage sowie als Ergebnis alltäglicher sozialer Praktiken. Es soll gezeigt werden, dass nur ein Zugang, der die Vieldimensionalität dieser muslimischen Lebenswelten in ihrer vollen Komplexität erfasst, die Phänomene adäquat abbilden und einordnen kann. Nur wenn diese Komplexität möglichst umfassend zugänglich ist, kann die islamische Religionspädagogik sinnvoll darauf reagieren.

Zwei zentrale religionspädagogische Konsequenzen werden diskutiert: die Notwendigkeit einer muslimisch-emanzipatorischen Sexualethik sowie der Einsatz intersektionaler Ansätze, die Schüler:innen befähigen, Geschlechter- und Sexualnormen kritisch zu reflektieren und eigene Identitätsentwürfe zu entwickeln.

Prof.in Dr. Fahimah Ulfat ist Professorin für Islamische Religionspädagogik und Fachdidaktik am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster. Zuvor hatte sie die Professur für Islamische Religionspädagogik an der Universität Tübingen inne.

Sie leitet die islamisch-religionspädagogische Forschungsstelle, an der sie insbesondere zu Fragen des islamischen Religionsunterrichts forscht. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der empirischen Religionspädagogik. Im Dezember 2025 ist Prof.in Dr. Ulfat Forum Humanum Gastprofessorin an der Akademie der Weltreligionen der UHH.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72499</link>
      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Kinderlos und vertrocknet? Die Intersektionalität der Hexe zwischen Körper, Gender, Religion und Sexualität</title>
      <description><![CDATA[Hexen sind in kulturelles Gedächtnis westlicher Gesellschaft fest verankert: Sie prägen die Popkultur, sind omnipräsent in der Kinder- und Jugendliteratur und über die historischen Geschehnisse der sog. Hexenverfolgungen ranken sich viele Verschwörungen. Prägend ist dabei eine Vorstellung der Hexe als weiblich: Die nachhaltige Verstetigung dieser Intersektion im Hexenbild, wie die von Gender in angrenzende Kategorien, allen voran Religion, Sexualität und Körperlichkeit, ist bis heute gesellschaftlich diskursiv verankert. Das Bild einer schlechten Mutter, Kinderlosigkeit oder einer "vertrockneten Jungfer" sind eng mit dem westlichen Hexenbild verbunden und tragen die Verschränkung von Körper, Gender, Sexualität und Religion in sich.

Dr. Kristina Göthling-Zimpel ist Religionswissenschaftlerin am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft der Universität Hamburg. Dabei lehrt und forscht Sie zur Verschränkung von Religion und Gender in diverseren medialen Kontexten.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Hexen sind in kulturelles Gedächtnis westlicher Gesellschaft fest verankert: Sie prägen die Popkultur, sind omnipräsent in der Kinder- und Jugendliteratur und über die historischen Geschehnisse der sog. Hexenverfolgungen ranken sich viele Verschwörungen. Prägend ist dabei eine Vorstellung der Hexe als weiblich: Die nachhaltige Verstetigung dieser Intersektion im Hexenbild, wie die von Gender in angrenzende Kategorien, allen voran Religion, Sexualität und Körperlichkeit, ist bis heute gesellschaftlich diskursiv verankert. Das Bild einer schlechten Mutter, Kinderlosigkeit oder einer "vertrockneten Jungfer" sind eng mit dem westlichen Hexenbild verbunden und tragen die Verschränkung von Körper, Gender, Sexualität und Religion in sich.

Dr. Kristina Göthling-Zimpel ist Religionswissenschaftlerin am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft der Universität Hamburg. Dabei lehrt und forscht Sie zur Verschränkung von Religion und Gender in diverseren medialen Kontexten.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72464</link>
      <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
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      <title>Hijab und Verhüllungspraktiken zwischen Norm und Selbstbestimmung: Islamisch-theologische Annäherungen</title>
      <description><![CDATA[Mira Sievers ist Professorin für Islamische Theologie und geschäftsführende Direktorin der Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg. Sie studierte Islamische Studien, Islamwissenschaften und Linguistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Koran, Kalām und islamische Ethik, mit einem besonderen Interesse an genderbezogenen und interreligiösen Fragestellungen.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Mira Sievers ist Professorin für Islamische Theologie und geschäftsführende Direktorin der Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg. Sie studierte Islamische Studien, Islamwissenschaften und Linguistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Koran, Kalām und islamische Ethik, mit einem besonderen Interesse an genderbezogenen und interreligiösen Fragestellungen.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72434</link>
      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Digital Creatorinnen mit Hijab – Modebilder, Modellpraktiken und Geschlechterperformanzen</title>
      <description><![CDATA[Muslimischen Frauen, die sich modisch kleiden wollen, sind häufig mit einer grundlegenden Problematisierung konfrontiert: von muslimischen Autoritäten bis hin zu weißen Feminist:innen und anderen Sprecher:innen wird konstatiert, dass eine religiöse Bedeckung des Körpers der vestimentären Emanzipation, wie sie modischem Ausdruck inhärent sein soll, zuwiderlaufe.
In dem ethnographischen Projekt zu muslimischen Modebildern in Deutschland versucht Frau Dr. Haddad, den mediatisierten Modellpraktiken und Umgangsstrategien von Hijabi Creatorinnen nachzugehen, um die Aneignung und Umdeutung dominanter Diskurse mithilfe des Alltagswissens und der mediatisierten Praktiken der Akteurinnen zu beleuchten.
Hijabi Creatorinnen können als Bestandteil einer diversen Influencerinnenszene eingeordnet werden, die sich über medial verbreitete Lifestyle-Motive vergemeinschaften und als dezentrierte Subjekte die eigene Vermarktung und In-Wert-Setzung mit gesellschaftspolitischem Engagement und einer situativen Subjektivierung von diskursiven Anrufungen verquicken.
Dr.phil.  Laura Haddad forscht seit 2023 in ihrem DFG-Projekt zu Muslimischen Modebildern in Deutschland und ist damit am Institut für Soziologie der Georg-August-Universität Göttingen angesiedelt. Davor hat sie in verschiedenen Projektzusammenhängen unter anderem am IMIS  (Osnabrück) und der AWR (Hamburg) zu muslimischer Raumproduktion und Institutionalisierungs-prozessen gearbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Hybrid Ethnography, Visuelle Diskursforschung, Wissensgenealogische Diskursanalyse (WDA), Subjektivierungsforschung, Situationsanalyse, Gender Studies, Fashion Studies, Social Media-Forschung, Islam in Deutschland, Kritische Stadtforschung.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Muslimischen Frauen, die sich modisch kleiden wollen, sind häufig mit einer grundlegenden Problematisierung konfrontiert: von muslimischen Autoritäten bis hin zu weißen Feminist:innen und anderen Sprecher:innen wird konstatiert, dass eine religiöse Bedeckung des Körpers der vestimentären Emanzipation, wie sie modischem Ausdruck inhärent sein soll, zuwiderlaufe.
In dem ethnographischen Projekt zu muslimischen Modebildern in Deutschland versucht Frau Dr. Haddad, den mediatisierten Modellpraktiken und Umgangsstrategien von Hijabi Creatorinnen nachzugehen, um die Aneignung und Umdeutung dominanter Diskurse mithilfe des Alltagswissens und der mediatisierten Praktiken der Akteurinnen zu beleuchten.
Hijabi Creatorinnen können als Bestandteil einer diversen Influencerinnenszene eingeordnet werden, die sich über medial verbreitete Lifestyle-Motive vergemeinschaften und als dezentrierte Subjekte die eigene Vermarktung und In-Wert-Setzung mit gesellschaftspolitischem Engagement und einer situativen Subjektivierung von diskursiven Anrufungen verquicken.
Dr.phil.  Laura Haddad forscht seit 2023 in ihrem DFG-Projekt zu Muslimischen Modebildern in Deutschland und ist damit am Institut für Soziologie der Georg-August-Universität Göttingen angesiedelt. Davor hat sie in verschiedenen Projektzusammenhängen unter anderem am IMIS  (Osnabrück) und der AWR (Hamburg) zu muslimischer Raumproduktion und Institutionalisierungs-prozessen gearbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Hybrid Ethnography, Visuelle Diskursforschung, Wissensgenealogische Diskursanalyse (WDA), Subjektivierungsforschung, Situationsanalyse, Gender Studies, Fashion Studies, Social Media-Forschung, Islam in Deutschland, Kritische Stadtforschung.]]></itunes:summary>
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      <link>https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/72379</link>
      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
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      <title>Im Schatten der Institution. Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche als Systemkrise</title>
      <description><![CDATA[Im Schatten der Institution der katholischen Kirche haben zahllose Minderjährige sexualisierte Gewalt erlitten. Dabei war der Missbrauch Minderjähriger durch Priester ein lang bekanntes Phänomen und wurde systematisch geheim gehalten. Von konkreten Fällen ausgehend wird im Vortrag gezeigt, wie sich die Nichtachtung der Betroffenen und die Vertuschung von Missbrauchsfällen aus spezifischen Systemlogiken ergaben.

Dr. David Rüschenschmidt ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Er forscht zur Religions- und Katholizismusgeschichte sowie zum Missbrauch in der katholischen Kirche.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Im Schatten der Institution der katholischen Kirche haben zahllose Minderjährige sexualisierte Gewalt erlitten. Dabei war der Missbrauch Minderjähriger durch Priester ein lang bekanntes Phänomen und wurde systematisch geheim gehalten. Von konkreten Fällen ausgehend wird im Vortrag gezeigt, wie sich die Nichtachtung der Betroffenen und die Vertuschung von Missbrauchsfällen aus spezifischen Systemlogiken ergaben.

Dr. David Rüschenschmidt ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Er forscht zur Religions- und Katholizismusgeschichte sowie zum Missbrauch in der katholischen Kirche.]]></itunes:summary>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
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