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    <title>SEELENLESE:N - Im Grenzgebiet von Literatur und Psychiatrie</title>
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    <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 17:13:23 +0100</pubDate>
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      <title>„Himmel, der nirgendwo endet“ – Zu Marlen Haushofers Kindheitsroman</title>
      <description><![CDATA[Bekannt und berühmt wurde Marlen Haushofer (1920 – 1970) mit ihrem Roman „Die Wand“ (auch durch die spätere Verfilmung mit Martina Gedeck): Eine Frau, abgeschottet in den Bergen hinter einer gläsernen Wand, nur mit ein paar Tieren lebend, kämpft ums Überleben. Dieser Roman hat viele Menschen verstört und berührt. Ebenso berührend ist ihr nach der „Wand“ erschienener Roman „Himmel, der nirgendwo endet“. (1966). Sie erzählt darin vom Heranwachsen eines Mädchens namens Meta, von ihrer magischen kindlichen Weltsicht und ihren Sorgen und Nöten in der Pubertät. Im Abschluss der Vorlesungsreihe über Identität von Kindern und Jugendlichen stellen wir diesen (teils autobiographischen) Roman vor und berichten aus dem stillen Leben der Autorin Marlen Haushofer. 
Eine Lesung von Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer, Berlin, mit Ausschnitten aus Werken Marlen Haushofers, erschienen beim Ullstein Buchverlag, Berlin]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Bekannt und berühmt wurde Marlen Haushofer (1920 – 1970) mit ihrem Roman „Die Wand“ (auch durch die spätere Verfilmung mit Martina Gedeck): Eine Frau, abgeschottet in den Bergen hinter einer gläsernen Wand, nur mit ein paar Tieren lebend, kämpft ums Überleben. Dieser Roman hat viele Menschen verstört und berührt. Ebenso berührend ist ihr nach der „Wand“ erschienener Roman „Himmel, der nirgendwo endet“. (1966). Sie erzählt darin vom Heranwachsen eines Mädchens namens Meta, von ihrer magischen kindlichen Weltsicht und ihren Sorgen und Nöten in der Pubertät. Im Abschluss der Vorlesungsreihe über Identität von Kindern und Jugendlichen stellen wir diesen (teils autobiographischen) Roman vor und berichten aus dem stillen Leben der Autorin Marlen Haushofer. 
Eine Lesung von Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer, Berlin, mit Ausschnitten aus Werken Marlen Haushofers, erschienen beim Ullstein Buchverlag, Berlin]]></itunes:summary>
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      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 18:15:00 +0100</pubDate>
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      <title>Über die Brüchigkeit und Stärke des Menschen – „Schachnovelle“ von Stefan Zweig</title>
      <description><![CDATA[Wie verarbeitet ein Mensch innerlich die äußere Bedrohung durch die Folter der Isolationshaft? Ein eindrucksvolles literarisches Zeugnis hat Stefan Zweig in seiner „Schachnovelle“ (1941/42) gegeben. Das Erfinden und Durchspielen von Schachpartien war für Dr. B. dessen Rettung. Und dennoch ist die „Schachnovelle“, wie Ruth Klüger schrieb, „eben kein Hohelied auf des Menschen Willen, der sich befreien kann aus den vier Wänden, die sein Ich ausmachen.“ Sie ist vielmehr eine Erzählung über die Stärke und zugleich Fragilität/Gebrochenheit von Menschen. Wir lesen Auszüge aus der Erzählung und erinnern an den großen Schriftsteller Stefan Zweig.
Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer, Berlin

Zitierte Bücher:
Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers
© 2020 FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Der Zwang
© 2012 FISCHER E-Books, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Buchmendel. Erzählungen
© 2012 FISCHER E-Books, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Schachnovelle
© 2012 FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Briefe 1932-1942
© 2005 S. FISCHER, Frankfurt am Main

Ruth Klüger, Anders lesen. Juden und Frauen in der deutsch-
sprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Essays. 
© 2023 Wallstein Verlag, Göttingen

Oliver Matuschek, Stefan Zweig. Drei Leben – Eine Biographie.
© 2008 FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main]]></description>
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Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer, Berlin

Zitierte Bücher:
Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers
© 2020 FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Der Zwang
© 2012 FISCHER E-Books, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Buchmendel. Erzählungen
© 2012 FISCHER E-Books, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Schachnovelle
© 2012 FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main

Stefan Zweig, Briefe 1932-1942
© 2005 S. FISCHER, Frankfurt am Main

Ruth Klüger, Anders lesen. Juden und Frauen in der deutsch-
sprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Essays. 
© 2023 Wallstein Verlag, Göttingen

Oliver Matuschek, Stefan Zweig. Drei Leben – Eine Biographie.
© 2008 FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main]]></itunes:summary>
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      <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>"König Alkohol" - zu Joseph Roth und Hans Fallada</title>
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      <pubDate>Fri, 23 Feb 2024 10:07:00 +0100</pubDate>
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      <title>„Die Nacht ist aus Tinte gemacht“ - zu Herta Müller</title>
      <description><![CDATA[„Ihr Werk, dessen Kraft sich aus dem Schrecken speist, ist zugleich reich an Schönheit und für den Leser ein großes Glück“, schrieb eine Kritikerin über die Schriftstellerin Herta Müller. In unserer Lesung nähern wir uns der Literatur Herta Müllers in Bruchstücken. Wie haben die Wahrnehmung des Kindes, der Aberglaube auf dem Land und die Berührung mit der deutschen als auch rumänischen Sprache ihr Schreiben beeinflusst? Welche Analogien gibt es zwischen der Wahrnehmung des Kindes und dem Aberglauben zur Wahrnehmung in Traum und Psychose? Welche Rolle spielen die „Entrückten“, die Menschen, die durch ihr psychisches Anderssein Außenseiter sind, in ihren Texten? Wie geht sie mit dem Dilemma um, dass das Trauma sich der Sprache entzieht und dennoch der Sprache bedarf? - Herta Müller, deren Mutter wollte, dass sie auf dem Dorf im Banat bleibt und dort Schneiderin wird, hat sich dem widersetzt und ihren Weg zur Literatur gefunden. Was heißt es aber nun, wenn Herta Müller mit der Schere dichtet? Wir zitieren aus Romanen, Erzählungen, Essays und Interviews.

Gelesen von Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer

Produziert von mariquadrat - Filme für den Wissenstransfer]]></description>
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Gelesen von Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer

Produziert von mariquadrat - Filme für den Wissenstransfer]]></itunes:summary>
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      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>„Die Geträumten“ - zu Ingeborg Bachmann und Paul Celan</title>
      <description><![CDATA[Sprachlich wunderschön und vielschichtig sind die Gedichte Paul Celans und Ingeborg Bachmanns. Ihre Texte sind auch als ein Ausdruck von Erfahrungen von Gewalt und Zerstörung des 20. Jahrhunderts zu lesen. Beider Leben endete in Selbstzerstörung. In ihren Werken haben Celan und Bachmann einander dialogisch zugespielt und aufeinander angespielt, sowohl in ihrem Briefwechsel („Herzzeit“) als auch in ihrer Lyrik und Prosa. Wir erinnern an diese beiden großen Dichter der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.
Gelesen von Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer

Produziert von mariquadrat - Filme für den Wissenstransfer]]></description>
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Gelesen von Dr. Torsten Flögel und Verena Kammerer

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      <pubDate>Tue, 08 Feb 2022 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>„Völlige Gehirnerweichung“ – zu Gottfried Benn und Else Lasker-Schüler</title>
      <description><![CDATA[Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn befremdeten und schockierten vor über 100 Jahren ihre Zeitgenossen, sie mit ihrer leidenschaftlichen und schwärmerischen Dichtung (und mit ihrem Auftreten); er, der Arzt und Schriftsteller war, mit Gedichten aus dem Leichenschauhaus in seinem ersten Gedichtband „Morgue“. Beide verband in den Jahren 1912/13 eine kurze und intensive Liebesbeziehung, die auch poetisch ihren Niederschlag fand. Während viele Literaturwissenschaftler ihre Grundverschiedenheit betonen, sagt Kerstin Decker, dass das Gegenteil der Fall sei: „Seele erkennt Seele“. Beide kennen „Zustände, wo jedes Ich aufhört – eine Grunderfahrung des Dichtens….und Zustände, wenn das Ich wieder fest wird und sich unendlich vervielfacht“. In ihren Gedichten drücken sie Grenzzustände aus, die spannungsreich, zutiefst menschlich und doch fremd sind.
 Dr. Marlies Graser, Peerbegleiterin St. Josephs-Krankenhaus/ Dr. Torsten Flögel, Beschwerdestelle Psychiatrie, beide Berlin  

Videoproduktion: Kellerkinder e.V.]]></description>
      <itunes:summary><![CDATA[Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn befremdeten und schockierten vor über 100 Jahren ihre Zeitgenossen, sie mit ihrer leidenschaftlichen und schwärmerischen Dichtung (und mit ihrem Auftreten); er, der Arzt und Schriftsteller war, mit Gedichten aus dem Leichenschauhaus in seinem ersten Gedichtband „Morgue“. Beide verband in den Jahren 1912/13 eine kurze und intensive Liebesbeziehung, die auch poetisch ihren Niederschlag fand. Während viele Literaturwissenschaftler ihre Grundverschiedenheit betonen, sagt Kerstin Decker, dass das Gegenteil der Fall sei: „Seele erkennt Seele“. Beide kennen „Zustände, wo jedes Ich aufhört – eine Grunderfahrung des Dichtens….und Zustände, wenn das Ich wieder fest wird und sich unendlich vervielfacht“. In ihren Gedichten drücken sie Grenzzustände aus, die spannungsreich, zutiefst menschlich und doch fremd sind.
 Dr. Marlies Graser, Peerbegleiterin St. Josephs-Krankenhaus/ Dr. Torsten Flögel, Beschwerdestelle Psychiatrie, beide Berlin  

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      <pubDate>Tue, 09 Feb 2021 18:00:00 +0100</pubDate>
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