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Lernen mit mobilen Endgeräten – zwischen Hype, Ernüchterung und didaktischem Mehrwert

Campus Innovation 2013 / eLearning(WiSe 13/14)

 

Obwohl das Thema "Mobile Learning" nicht neu ist und gerade im Bereich der Hochschullehre schon seit Ende der 1990er Jahre anhand von Fallbeispielen und Pilotstudien mit Handhelds, Tablet-PC oder Handys und später Smartphones Thema war, hat die Diskussion erneut Aufschwung seit Einführung der iPads der Firma Apple in 2010 erhalten. Tablet Computing gilt laut Horizon Report 2013 als Trend, wenn nicht gar als andauernder Hype, der sich nicht selten in Diskussionen über Gerätezahlen, Ausstattungsvarianten und das Thema Infrastruktur und Auswirkungen auf die Organisationskultur erschöpft.

Interessant ist hierbei zu sehen, dass eine technische Innovation wiederholt als Auslöser für eine potenzielle, didaktische Innovation steht und langläufig akzeptiert wird. Dabei zeigt gerade der Blick in die Hochschullehre, dass ein Ansatz, der lediglich die Technologieimplementierung forciert, die Möglichkeiten nicht ausreizt, mindestens aus einer mediendidaktischen Perspektive nicht nachhaltig ist.

Ebenso wie Lehrende nach sinnvollen didaktischen Szenarien für das Lehren mit mobilen Endgeräten in Form von Tablets oder Smartphones fragen, nutzen Studierende diese Geräte über die Studienorganisation hinaus nur dann zum "Lernen", wenn die Geräte sinnvoll und nachvollziehbar in die Lehre integriert werden. Einen didaktischen Mehrwert, der über den offensichtlich organisatorischen und technischen hinaus geht, zu erreichen und erfahrbar zu machen, stellt aktuell eine mediendidaktische Herausforderung dar. Hieran knüpft der Vortrag an. Anknüpfen an erste Ergebnisse der Augsburger "UniPAd-Studie" werden Fragen zum mediendidaktischen Mehrwert von Tablets im Studium kritisch und lösungsorientiert erörtert, um aufzuzeigen, wie der aktuelle Trend in eine sinnvolle Konsolidierung überführt werden könnte.

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