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Onlinebetrug
Alexander Lehmann
16.03.2017
Schwieriges einfach erklärt (WiSe 16/17)

Schon damals im analogen Zeitalter – also vor Jahrtausenden, gab es Betrüger die zuerst dein Vertrauen- und dann den Inhalt deines Sparstrumpfes ergaunern wollten. Sie gaben sich unter anderem als hilfsbedürftige Enkel oder in Not geratene Freunde von Freunden aus.
Doch die meisten Menschen haben gar keine Enkel, oder würden einfach niemals einem Fremden Geld geben.
Heute, Im Zeitalter des Internets, haben sich natürlich auch die Betrüger weiterentwickelt und neue Methoden erfunden, an dein Geld zu kommen oder dich sonstwie abzuzocken.

Sie erscheinen jetzt allerdings nicht mehr als jemand Fremdes, der erst dein Vertrauen gewinnen muss. Sondern als jemand, dem du bereits vertraust. Zum Beispiel deinem Onlinebezahldienst.

Dafür versuchen die Betrüger dich mit „echt“ und „offiziell“ wirkenden Nachrichten dazu zu bringen auf einen Link zu klicken.

Durch das Klicken, landest du dann allerdings auf einer echt aussehenden Fälschung des entsprechenden Internetauftritts. Wenn du hier jetzt deine Daten und Passwörter eingibst,
landen sie direkt in den Hände der Betrüger. Und die mißbrauchen sie dann, um auf den echten Seiten Geld von deinen Konten abzuheben, teure Dinge auf deinen Namen zu bestellen, oder dich sonstwie deines mühevoll angesparten Geldes zu erleichtern.

Eine andere Methode ist, dir einen falschen Link unterzujubeln, der nachdem du ihn aklickst eine Schadsoftware auf deinen Rechner lädt. Dann haben die Betrüger Kontrolle über deinen Rechner und können zum Beispiel deine Daten stehlen, um sie zu mißbrauchen. 

Oder wichtige Dateien auf deinem Rechner verschlüsseln und ein Lösegeld für das Passwort fordern.

Mit diesen Methoden lassen sich, ohne viel Aufwand, mehrere Tausend Menschen gleichzeitig angreifen, von überall auf der Welt.

Onlinebetrug kann heute jeden treffen. Auch dich!

Die betrügerischen Links auf die du besser nicht klicken solltest können überall lauern: In einer gefälschten Email, einem Posting in einem sozialen Netzwerk, oder auf einer Website die du besuchst.

Es ist also wichtig, dass du erkennen kannst, ob ein link wirklich vertrauenswürdig ist, bevor du ihn anklickst:

Dafür solltest du vor einem Klick immer prüfen zu welcher Adresse dich der Link führt. Dazu musst du nur deinen Mauszeiger über den Link halten und Kurz warten. 

Jetzt siehst du, entweder in einem Infofeld was auftaucht, oder etwas weiter unten in der Statuszeile, die eigentliche Adresse, zu der dich dieser Link führen wird.

Falls hier etwas verdächtiges steht, wie etwa: "megahost.ru/login.458sd…", solltest du diesen Link auf keinen Fall anklicken. Denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass dein alteingesessener Paketdienst neuerdings unter „megahost.ru“ und nicht mehr unter seiner ursprünglichen Adresse zu erreichen ist.

Aber oft ist es nicht so einfach die Adressen der Betrüger von denen der echten Anbieter zu unterscheiden.
Es gibt aber zwei Tips, mit denen du den meisten Betrugsversuchen entgehen kannst: (...)

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● Credits

Design & Animation: 
►Alexander Lehmann / Lena Schall
http://www.motionensemble.de

Idee / Konzept: 
►Prof. Dr. Melanie Volkamer / Alexander Lehmann
http://www.secuso.org / http://www.alexanderlehmann.net

Stimme: 
►Florian Maerlender 
http://www.maerlender.eu

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