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Männlichkeit, Macht und Hegemonie in der jüngsten Zeitgeschichte der USA

Jürgen Martschukat
23.01.2020
Diverses. Neue Forschungen zur Geschlechtergeschichte(WiSe 19/20)

Identitätsfragen haben derzeit politisch Konjunktur. Seit den 1970er Jahren ist Identitätspolitik ein Instrument sozialer Bewegungen, um Ansprüche marginalisierter Gruppen auf gesellschaftliche und politische Partizipation durchzusetzen. Aktuell aber wird Identitätspolitik vermehrt von weißen Männern gekapert. Allerorten behaupten sie ein Recht auf einen Platz im gesellschaftlichen Zentrum und begründen dies über Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht etc. Der Vortrag wird die Instrumentarien einer kritischen Geschlechtergeschichte vorstellen: Insbesondere Intersektionalität und den Begriff der hegemonialen Männlichkeit sind hilfreich, um die aktuellen identitäts- und machtpolitischen Kämpfe am Beispiel der USA historisierend zu analysieren.

Moderation: Knud Andresen

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