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"... ob wir nicht alle Feministinnen sind." Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen 1966 - 1986

Hannah Rentschler
07.11.2019
Diverses. Neue Forschungen zur Geschlechtergeschichte(WiSe 19/20)

Frauenverbände haben in Deutschland eine lange Tradition, doch über ihre Geschichte in der frühen Bundesrepublik und während der Zeit der Neuen Frauenbewegung ist wenig bekannt. Sie erscheinen im frauenpolitischen Spektrum kaum bedeutend oder einflussreich. Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) ist jedoch bereits seit den 1950er Jahren die größte Frauenlobby Hamburgs, wurde staatlich gefördert und war besonders in den 1970er/80er Jahren öffentlich sehr präsent. Der Vortrag behandelt die Arbeit und das Selbstverständnis der ahf sowie die Wechselwirkungen mit autonomen Fraueninitiativen. Wie ging die ahf mit Positionen der Neuen Frauenbewegung um? Wie legitimierte sie ihre Tätigkeit, wie stellte sie sich in der Öffentlichkeit dar? Das Beispiel der ahf eröffnet einen differenzierten Blick auf die frauenpolitische Geschichte Hamburgs und der Bundesrepublik.

Moderation: Linde Apel

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